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đŸ€–MCP Server als neuer Baustein im Business Intelligence Stack


MCP Server in Fabric


Business Intelligence entwickelt sich rasant weiter. WĂ€hrend frĂŒher Datenmodelle, ETL-Strecken und Reporting-Tools isolierte Komponenten ware, wachsen moderne Plattformen wie Microsoft Fabric immer stĂ€rker zusammen.

Mit dem Model Context Protocol (MCP) entsteht nun ein weiterer Baustein, der besonders im BI-Bereich einen enormen Mehrwert bietet: der MCP Server.


Doch was steckt dahinter - und wie kann er BI-Prozesse sinnvoll unterstĂŒtzen? Genau darum geht es in diesem Artikel.


đŸ§© Was ist ein MCP Server eigentlich?

Der MCP Server basiert auf dem Model Context Protocol, einem offenen Standard, der entwickelt wurde, um Datenmodelle, Metadaten und Tools programmgesteuert verfĂŒgbar zu machen.

Er fungiert als:

  • Metadaten - Layer

  • Standardisierte Schnittstelle fĂŒr Datenmodelle

  • Tool-, Skript,- und Abfrage-Endpunkt

  • BrĂŒcke zwischen Datenplattformen und KI-Systemen

Vereinfacht gesagt:

Der MCP Server liefert strukturierte Informationen ĂŒber Daten, Modelle und Regeln - und stellt sie fĂŒr andere Systeme (z.B. KI-Werkzeuge, Automatisierungen, Monitoring) bereit.


Damit wird er zu einem Bindeglied zwischen Menschen, Daten und Anwendungen.


📊 Warum MCP im Bereich Business Intelligence wichtig wird

BI-Systeme bestehen auf vielen Bausteinen:

Datenquellen, Lakehouses, ETL, Reporting, Semantic Models, Governance-Informationen und Quality Rules.


Der MCP Server kann diese Informationen einheitlich ausspielen - und das bringt gleich mehrere Vorteile:


🔍 1. Zentrale Sicht auf Metadaten

BI Teams kÀmpfen oft damit, dass Metadaten verstreut sind. Ein MCP Server kann u.a. folgende Infos bereitstellen:

  • Tabellenstrukturen

  • Beziehungen

  • Measures und KPIs

  • Beschreibungen & Business Definitionen

  • Data-Lineage Informationen

Das erleichtert Dokumentation, Governance und Onboarding enorm.


đŸ€– 2. KI kann BI-Modelle verstehen

Weil KI-Tools wie ChatGPT das MCP-Protokoll nativ verstehen, können sie:

  • semantische Modelle analysieren

  • Measures erklĂ€ren

  • DatenqualitĂ€tsprobleme erkennen

  • Modellverbesserungen vorschlagen

Damit wird Assisted BI Development möglich - eine völlig neue Form der Zusammenarbeit.


⚙ 3. Automatisierung von Entwicklungsprozessen

Ein MCP Server kann automatisiert:

  • Deployment-PrĂŒfungen durchfĂŒhren

  • Naming Conventions validieren

  • KPI-Definitionen auf VollstĂ€ndigkeit prĂŒfen

  • Mock-Modelle fĂŒr Testumgebungen generieren

Vor allem in Microsoft Fabric, wo Workspaces, Lakehouses und Semantic Models eng miteinander verzahnt sind, sorgt MCP fĂŒr saubere und wiederholbare Prozesse.


📄 4. Automatische Dokumentation

Aus BI-Modellen lassen sich per MCP automatisch erzeugen:

  • KPI-Kataloge

  • Datenmodell-Dokumentationen

  • Tabellenbeschreibungen

  • technische & fachliche Glossare

Die Zeiten, in denen Dokumentation veraltet, bevor jemand sie liest, sind damit vorbei.



đŸ—ïž Wie passt der MCP Server zu Microsoft Fabric?

Microsoft Fabric ist bereits eine Plattform, die stark auf Offenheit setzt – etwa durch:

  • OneLake API

  • Delta Lake als Standard

  • Git-Integration

  • REST Endpoints

  • Automatisierbare Workspaces und Items

  • semantische Power BI Modelle

Der MCP Server ergĂ€nzt dieses Ökosystem perfekt.

Er kann:

  • Fabric-Tabellen strukturiert auslesen, inklusive Spalten & Datentypen

  • Semantic Models inkl. Measures aus Power BI abrufen

  • Pipeline-Metadaten zur Automatisierung nutzen

  • Governance-Informationen in standardisierter Form bereitstellen

Damit wird Fabric noch kontrollierbarer, automatisierbarer und KI-fÀhiger.

Ein typisches Szenario sieht so aus:


✹ Beispiel: Automated Knowledge Layer in Fabric

  1. MCP Server verbindet sich mit Lakehouse + Semantic Model

  2. Liest Tabellen, Measures, Beziehungen und Business Definitionen

  3. Bereitet die Informationen im MCP-Format auf

  4. Tools wie ChatGPT oder eigene BI-Automationen nutzen dieses Wissen weiter

Ergebnis:Ein lebendiges, stets aktuelles Wissensmodell ĂŒber das komplette BI-System.



🚀Konkrete Use Cases im BI-Alltag


đŸ§Ș Automatische QualitĂ€tsprĂŒfungen

  • Checks auf vollstĂ€ndige KPI-Definitionen

  • PrĂŒfung von Modelldokumentationen

  • Validierung von Measure-Namen und Standards

📘 Generierung von Business Glossaries

  • Tabellen & Felder → automatisch dokumentiert

  • KPI-Beschreibungen → automatisch extrahiert

  • Lineage → automatisch abbildbar

🌐 KI-Assistent fĂŒr Data Engineers & Analysten

  • "ErklĂ€r mir, wie KPI X berechnet wird"

  • "Erzeuge ein DAX-Measure basierend auf dieser Beschreibung"

  • "Welche Tabellen sind fĂŒr diese Analyse relevant?"

🏗 UnterstĂŒtzung bei Dev/Test/Prod

  • Automatische ÜberprĂŒfung von ModellĂ€nderungen

  • Vergleich von Semantic Models ĂŒber Umgebungen hinweg

  • Erstellung von Deployment Reports



🏁Fazit: Der MCP Server ist ein wichtiger Zukunftsbaustein fĂŒr BI


Der Siegeszug von zentralisierten Datenplattformen wie Microsoft Fabric macht klar:Datenmodelle mĂŒssen nicht nur sauber gebaut, sondern auch systemĂŒbergreifend nutzbar sein.

Der MCP Server ermöglicht genau das:

  • einheitliche Metadatenbereitstellung

  • VerstĂ€ndlichkeit fĂŒr KI

  • Automatisierung von BI-Prozessen

  • höhere Transparenz und Governance

  • intelligente UnterstĂŒtzung fĂŒr Analysten und Entwickler

Damit entsteht ein Ökosystem, in dem BI nicht nur gebaut, sondern gelebt und automatisiert weiterentwickelt wird.

 


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